Weiterentwicklung und Evaluierung von technischen Maßnahmen zum Fischschutz und Fischabstieg beim Betrieb von Wasserkraftanlagen

Der Betrieb von Wasserkraftanlagen wird nach § 35 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) an Maßnahmen zum Schutz der Fischpopulationen gebunden. Diese Fischschutzmaßnahmen sollen Fischen eine möglichst schadfreie Passage der Anlage flussabwärts gewährleisten und sind bundesweit in großem Umfang erforderlich. Nach heutigem Stand des Wissens können speziell für den Fischschutz modifizierte Turbinen das Verletzungsrisiko für Fische bei der Turbinenpassage vermindern. Am Wasserkraftstandort Eddersheim im Main soll eine modifizierte Kaplanturbine zum Einsatz gebracht werden, deren tatsächliche Schädigungs- bzw. respektive Überlebensrate bislang nicht wissenschaftlich untersucht wurde.

In dem Vorhaben sollen am Wasserkraftstandort Eddersheim im Main  vom Büro für Umweltplanung, Gewässermanagement und Fischerei die Mortalitäts- und Schädigungsrate einer modifizierten Kaplanturbine sowie einer  konventionellen Kaplanturbine quantifiziert werden.