Mindestwassermessungen

Entscheidende Parameter für die Durchwanderbarkeit von Fließgewässern sind die mittlere Wassertiefe und die mittlere Fließgeschwindigkeit in den pessimalen Gewässerabschnitten (MUNLV NRW, 2005). Das bedeutet, dass die Restwassermenge bzw. die Ausprägung des Gewässerbettes ausschlaggebend dafür sind, ob Fische diese Bereiche überwinden können.

Zur Ermittlung der Restwassermenge werden von dem Handbuch Querbauwerke (MUNLV NRW 2005) drei verschiedene Vorgehensweisen beschrieben. Neben zwei unterschiedlichen, hydraulischen Berechnungen wird ebenso die Messung der Fließtiefe und der Geschwindigkeit in den Bereichen mit hohem Sohlengefälle (Gleiten) als Vorgehensweise aufgeführt. Letztere wurde bei der hiesigen Auswahl der Methode für die Aufnahmen herangezogen, da es ein relativ einfaches Verfahren darstellt, mit dem aber jederzeit reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen sind.